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Karrierecoaching

Karriere- und Lebensplanung der Zukunft: 3 Tipps für eine gute Aufstellung

Wie wir leben und arbeiten ändert sich: Während unsere Eltern einen Beruf gelernt und diesen bis zum Renteneintritt durchgeführt haben, ist ein Studium für uns kein Garant mehr, eine Anstellung im angestrebten Bereich zu bekommen. Und schon gar nicht für den Rest unseres Arbeitslebens in diesem Bereich zu bleiben.

Erfahre in dieser Folge,

✨ … welche zwei Trends unsere Karriere der Zukunft besonders beeinflussen werden
✨ … warum die klassischen Lebensphasen sich verändern werden
✨ … wie du dich auf diese Veränderungen einstellen und sie dir zugute machen kannst
✨ … welche neuen Formen des Lebens und Arbeitens entstehen werden
✨ … mit welchen 3 Tipps du deine Zukunftsplanung jetzt angehen kannst

 

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Karrierecoaching

Von der Konzernkarriere zur Non Profit Leitung: Warum Julia abends erfüllt ins Bett geht

Vom profit-orientierten Konzern in den sinn – orientierten Non-Profit Bereich wechseln: Das ist ein Schritt mit dem viele liebäugeln. Julia hat den Schritt gewagt und leitet nach einer erfolgreichen Konzernkarriere eine Niederlassung der SOS- Kinderdörfer. Im Gespräch verrät sie,

✨ … warum sie abends meistens erfüllt ins Bett geht und weiß, wofür sie heute gearbeitet hat

✨ … wie sie herausgefunden hat, wofür ihr Herz schlägt und mit dieser Erkenntnis Entscheidungen leichter treffen konnte

✨ … wie Non-profit Organisationen wie die SOS Kinderdörfer arbeiten und du dort ebenfalls einen Job finden kannst

Das Interview streift viele gesellschaftlich relevante Themen und ist daher finde ich besonders hörenswert. Denn häufig ist uns gar nicht bewusst, welche Vorteile wir allein dadurch haben, in einer gesunden Familie in Deutschland geboren zu sein. Vielen Dank liebe Julia, für diese wertvollen Einblicke.

 

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Karrierecoaching

Finde heraus, worin du wirklich gut bist – mit dieser schönen Geschichte

Job mit Purpose – Der Podcast für eine Karriere mit Sinn, die individuell zu dir passt!



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Lange Zeit ging es mir so, dass ich mich immer wieder gefragt habe, worin ich eigentlich wirklich gut bin. Ich habe mich mit anderen verglichen und mir sind oft zuerst die Dinge eingefallen, die ich nicht so gut kann, z.B. komplexe Mathematik oder mich gegen viele Menschen durchzusetzen. Ich habe immer gedacht, mich anzupassen zu müssen.

Mittlerweile konnte ich dieses Verhalten auflösen. Mir ist bewusst, worin ich gut bin und fokussiere mich auf diese Bereiche, anstatt meine Schwächen in den Fokus zu rücken.

Wenn es dir ähnlich geht, und du dich häufig fragst, was du eigentlich kannst, oder dir immer zuerst einfällt worin du nicht gut bist, dann ist die neue Podcast Folge genau richtig für dich!

Lass dich von der Meeresschildkröte und dieser schönen Geschichte inspirieren und erfahre,

✨ … wie du deine Stärken herausfindest (auch wenn du denkst, du kennst schon alle)

✨ … was deine Schwächen mit deinen Stärken zu tun haben (es gibt einen Zusammenhang!)

✨ … und wie du deine Schwächen in Stärken verwandeln kannst

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Karrierecoaching

4 Arbeitgeber in einem Jahr: Warum sich Kündigen auszahlt

Job mit Purpose – Der Podcast für eine Karriere mit Sinn, die individuell zu dir passt!

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Katja, Head of Communications bei einem großen Konzern, freut sich sonntags schon darauf, montags wieder anzufangen. Doch das war nicht immer so. Warum erfährst du in diesem Interview bei Job mit Purpose, deinem Podcast für eine Karriere mit Sinn. 

Höre dir dieses inspirierende Gespräch an und lerne,

✨ … warum Katja in einem Jahr 4 mal den Arbeitgeber gewechselt hat und genau deswegen ihren Traumjob fand

✨ … wie Katja es geschafft hat, bei ihrer Beförderung sogar Hierachieebenen zu überspringen

✨ … was den Job „Head of Communications” ausmacht und was du brauchst um in diesem Feld eine Karriere aufzubauen

✨ … wie du es schaffen kannst, den Mut aufzubringen harte Entscheidungen zu treffen und für dich einzustehen

✨ … und warum dieser Mut belohnt wird

Das Gespräch ist voller Inspiration und macht Mut, für sich selbst einzustehen. Danke liebe Katja für deine Offenheit!

 

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Karrierecoaching

Zu jung, zu alt, zu wenig Erfahrung…? So gelingt die Neuorientierung

Zweifelst du daran, ob du jetzt schon/noch eine berufliche Neuorientierung wagen kannst? Du hast schließlich in diesem Bereich, mit dem du liebäugelst noch nicht so viel Erfahrung.
Dann ist diese Folge genau richtig für dich. Denn ich kann sehr gut verstehen, wie es dir geht.

Als ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich häufig Sätze gehört wie „Du hast doch noch gar nicht genug Erfahrung“ „Du bist doch noch zu jung, um dich selbstständig zu machen. Sammel erst noch ein bisschen mehr Arbeitserfahrung…“, etc.

Das sind alles gut gemeinte Ratschläge. Aber Ratschläge sind eben auch Schläge, gerade wenn sie nicht von Menschen kommen, die da sind, wo du hin willst. Wie du die Zuversicht und den Mut entwickelst, es trotzdem zu machen, erfährst du in dieser Podcast Folge.

 

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Karrierecoaching

„Steuerberaterin aus Versehen“ – So fand Svetlana heraus, dass ihre Berufung ein Irrtum war

Svetlana sagt sie ist aus Versehen Steuerberaterin geworden. Doch das wusste sie nicht immer. Sie konnte diese Erkenntnis gewinnen, indem sie einige schmerzhafte Erfahrungen gemacht hat und nun zurück schaut. Dafür gründete sie eine Kanzlei und musste diese schmerzhaft wieder aufgeben. In diesem inspirierenden Gespräch mit Svetlana erfährst du

✨ … Wie Svetlana herausfand, dass sie eher zufällig Steuerberaterin geworden ist
✨ … wie sie als alleinerziehende Mama eine Kanzlei aufbaute und wieder hinter sich gelassen hat
✨ … was sie auf diesem Weg gelernt hat und wie sie erkannt hat, was wirklich zu ihr passt
✨ … warum der Weg das Ziel ist
✨ … was du tun kannst, um schon früher den richtigen Weg einzuschlagen

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Karrierecoaching

Wie du Unzufriedenheit im Job überwindest

Du bist unzufrieden im Job, hast das Gefühl, dich beruflich verändern zu wollen, weißt aber nicht in welche Richtung es gehen soll? In diesem Artikel teile ich die vier erprobten Phasen mit dir, wie du deinen frustrierenden Job hinter dir lassen kannst und anstattdessen einen passenden Job findest.

1. Phase: Akzeptanz und Mindset

„Der jetzige Job deprimiert mich, er laugt mich aus.“
„Irgendwas passt nicht in meinem Berufsleben“.
„Ich kann den Umgang und die fehlende Wertschätzung bei meinem Arbeitgeber so nicht mehr ertragen“.

Diese Sätze haben eins gemeinsam: Sie markieren der Schritt der Erkenntnis, dass der momentane Beruf unzufrieden macht. Unsere Handlungen als Menschen sind eigentlich immer von einer der folgenden beiden Motivationen getrieben:

Schmerz vermeiden – Weg von …
Freude erfahren – Hin zu …

Die obigen drei Sätze beschreiben alle eine Weg von Motivation. Der Schmerz ist so groß, dass sich diese Menschen eine Veränderung wünschen. Ist der Schmerz nicht groß genug, ist es bei vielen Menschen schwer, eine Veränderung einzuleiten. Bei einigen kann eine Hin zu Motivation mit einer bildlichen Vision helfen, in die Veränderung zu kommen.

In meiner bisherigen Erfahrung als Coach habe ich vor allem Menschen gesehen, die von einer Weg von Motivation geleitet sind. So lange die Situation „aushaltbar ist“, akzeptieren viele den Schmerz. Denn Veränderung bringt Unischerheit. Woher weiß man, ob es danach besser sein wird? Ohne es Auszuprobieren wird man es nie herausfinden.

Wer jedoch zu lange in einem Beruf ausharrt, der ihn oder sie auslaugt, zahlt damit oft einen anderen Preis: Gesundheitliche Schäden von Bluthochdruck über Depressionen bis hin zu Burn-Out , weniger Energie, manchmal auch eine Veränderung der Sichtweise: Man wird zynisch.

Ist es das eine vermeintliche Sicherheit wert? Das muss jeder selbst entscheiden. Klar ist jedoch, dass uns kein Job der Welt diese Sicherheit geben kann. Umstrukturierungen und Stellenabbau sind schon jetzt an der Tagesordung in vielen Unternehmen und werden in Zukunft nicht abnehmen: Das dynamische Geschehen unserer Arbeitswelt bringt Unternehmen dazu, sich schlanker aufzustellen, um auf die vielen Veränderungen flexibel reagieren zu können.

Hinzu kommt: Veränderung, also in diesem Fall die Kündigung tut gut! Sie macht nicht nur frei, sie fördert die Kreativität und die Zufriedenheit.

Am Anfang steht also die Erkenntnis. Die aktuelle Situation ist nicht gut. Um sie ändern zu können, braucht es Akzeptanz. Denn nur wer anerkennt, dass etwas unpassend, vielleicht sogar schlecht ist, kann die Gründe ermitteln und die Situation ändern. Wer der Meinung ist, etwas sei schon gut so wie es ist, obwohl es einem nicht gut tut, wird eine solche Situation nicht ändern können.

Verbunden mit dem Thema der Akzeptanz ist das der Einstellung, des Mindsets: Glaubst du überhaupt, dass es einen anderen Job geben kann, der dir Spaß macht und der zu dir passt? Oder siehst du das für dich als unmöglich an? Glaubst du Arbeit ist eigentlich sowieso nur da, um Geld zu verdienen, nicht um Freude daran zu haben? Solche Vorstellungen blockieren dich und machen es dir schwer, einen neuen passenden Job zu finden. Denn wenn du glaubst, es gibt diesen Job nicht, wirst du Beweise für deine vermeintlichen Wahrheiten finden und diese als Ausrede nutzen: „Bei mir funktioniert das eh nicht, ich habe keine Ausbildung dafür, etc. …“.

Somit gehört in die erste Phase auch, deine Überzeugungen in Bezug auf den Beruf und dich selbst herauszufinden und zu hinterfragen, um sie für dich positiv zu gestalten. Auch hier gilt wieder die Devise: Erkennen, akzeptieren, ändern.

2. Phase: Selbsterkenntnis erhöhen

Ok, Veränderung, ja ich möchte. Die Frage ist nur: In welche Richtung?

In der Schule lernen wir Mathe, Fremdsprachen, Biologie, Religion, etc. Wir lernen dass wir erfolgreich, ja auch wertvoll sind, wenn wir gute Noten schreiben. Jedoch lernen wir nicht, wie wir mit uns selbst und anderen umgehen, effektiv kommunizieren und wer wir sind und was uns ausmacht. Und dass wir auch wertvoll sind, wenn wir Neues wagen, anstatt die Karriereleiter weiter hochzusteigen.

Meiner Meinung nach ist das einer der Gründe dafür, warum wir Unternehmen haben, in denen Abteilungen gegenseitig konkurieren, anstatt zu kooperieren. Es ist einer der Gründe, warum wir so eine hohe Scheidungsrate haben und dafür, dass viele Unternehmen häufig am meisten nach einem streben: Profit, ohne Rücksicht auf Verluste.

Kein Wunder also, dass wir nicht wissen, in welche Richtung wir uns verändern können, die uns mehr erfüllt. Wir wissen wenig darüber, was uns als Person ausmacht und welche Stärken wir besonders in der Arbeitswelt einbringen können.

Daher geht in der zweiten Phase darum, sich selbst besser kennenzulernen. Wenn wir herausfinden, welchen Mehrwert wir in der Welt durch unsere kleine bescheidene Präsenz bieten können, entdecken wir uns neu: Welche Eigenschaften machen mich aus? Welchen Grad an Freiheit und Sicherheit brauche ich? Welche Aufgaben machen mir Spaß? Welche Interessen habe ich?

3. Phase: Optionen entwickeln

Ein Fehler, den ich häufig sehe und auch selbst schon gemacht habe: Ich interessiere mich für X,Y, Z, also möchte ich jetzt in diesem Gebiet arbeiten. Die dritte Phase besteht definitiv darin, aufbauend auf der Persönlichkeit und den Interessen die wir in Phase Zwei herausgefunden haben, mögliche Berufe und Jobs zu finden.

Aber eben nicht nur einen. Die Welt ist voller Möglichkeiten, die wir oft erst sehen, wenn wir den Schritt in die Freiheit gegangen sind. Es ist also wichtig, mehr als eine mögliche berufliche Perspektive zu entwickeln. Durch das Festlegen auf einen einzigen Beruf verschließen wir uns nicht nur vor anderen Möglichkeiten, die wir dann nicht mehr sehen. Wir investieren auch einen großen Anteil unserer Ressourcen wie Zeit und Geld und setzen alles auf eine Karte, ohne zu wissen ob dieser vermeintlich tolle neue Beruf wirklich mehr Spaß macht und besser zu uns passt.

Getreu dem Prinzip des Lean Start-ups, das in der Unternehmenswelt dafür verwendet wird, Ideen zu testen, geht also neben dem Entwicklen von verschiedenen Optionen darum, diese zu testen. Was ist das MVP, also das minimum valubale product, die kleinste Form dieses Jobs, die es mir ermöglicht Erfahrungen zu sammeln und darauf basierend Erkenntnisse über diesen Job zu sammeln?

4. Phase: Testen und Umsetzen

Anhand des MVP kann nun getestet werden: Ist dieser Job wirklich so wie ich es mir vorstelle? Was daran würde mir Spaß machen und was wären die Nachteile? Was muss ich ggf. dafür lernen?

Anhand all dieser Informationen kannst du auswerten, ob du auch wirklich in die nächste Phase, das Umsetzen, also das Suchen nach passenden Stellen und Bewerben einsteigen möchtest. Es ist für dich sehr viel teurer in einem Job zu landen, der deinen Vorstellungen nicht entspricht, als dir die Zeit zu nehmen, dich bereits davor intensiv damit auseinander zu setzen. Erst wenn du deine Optionen begrenzt und ggf. auf Basis der gesammelten Informationen angepasst hast, ist es Zeit in die Bewerbungsphase einzusteigen.

Neben dem herkömmlichen Stellenmarkt solltest du bei der Stellensuche außerdem andere, unkonventionelle Wege gehen. Insbesondere das Netzwerk kannst du hier einbeziehen.

Wenn du nun an der Stelle stehst, dass du dir denkst: Ja, ich möchte Veränderung – dann ist mein Purposeful Career Programm vielleicht etwas für dich: Ich begleite dich dabei genau durch diese 4 Phasen und du profitisierst zusätzlich von den Vernetzung mit Gleigesinnten. Trage dich hier auf die Warteliste ein- im Januar 2021 gehts los!

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Selbstmanagement

Warum du nie zu viele Interessen haben kannst

Fragst du dich, welche deiner vielen Interessen du denn nur nachgehen solltest beruflich? Du könntest viele verschiedene Dinge machen und weißt einfach nicht, was dein Weg ist? Der Gedanke, eine Entscheidung treffen zu müssen, wie es beruflich weitergehen soll, macht dich nervös? Denn dann sind die anderen Optionen ja wieder vom Tisch…

Woher weiß ich, wer der Richtige ist?

Tauchen wir ein in das fiktive Leben einer Frau, der es ganz ähnlich geht. Ich nenne sie Kristina. Kristina arbeitet seit gut einem Jahr in einer Werbeagentur und ist dort nach dem Marketing Studium eingesteigen. Sie hat sich für diesen Job entschieden, weil sie so ihre kreative Ader ausleben kann. Nachdem sie am Anfang begeistet war und in Brainstormings Gefallen daran gefunden hat, neue Ideen zu entwerfen, ist der Enthusiasmus etwas verflogen. Das liegt zum Einen daran, dass die Umsetzung der Ideen sie machmal etwas langweilt.

Zum Anderen hat sie neue Interessensgebiete entdeckt, für die sie eine hohe Begeisterung aufbringt und mit denen sie sich in ihrer Freizeit gerne beschäftigt. Vor allem die Themenkomplexe Ernährung und Nachhaltigkeit haben es ihr angetan. Mittlerweile ernährt sich Kristina überwiegend vegan. Dafür informiert sie sich mit Instagram über verschiedenen Rezepte, probiert diese aus, informiert sich über Nährstoffquellen und liest Blogs. Außerdem ist ihr die Umwelt und das Tierwohl wichtig. Sie hört Podcasts über Klimawandel, kauft sehr umweltbewusst ein und denkt sich „Eigentlich müsste man viel mehr machen“.

Sie hat angefangen, ihren Job in der Werbeagentur zu hinterfragen. Dafür zu sorgen, dass Unternehmen mit ihrer Hilfe mehr Kunden bekommen und dadurch mehr Konsum erwirtschaften, wiederstrebt ihr. Doch was anstattdessen machen?

Klar, es liegt auf der Hand, dass sie sich den Bereichen Nachhaltigkeit und Ernährung nähern könnte. Doch weil Kristina sich kennt, weiß sie, dass sie immer wieder „so Phasen“ hat, in denen sich sich besonders für ein Thema interessiert. Dieses Thema ändert sich immer wieder und manchmal hat sie viele verschiedene Themen, die sie gleichzeitig interessieren. Woher soll sie nun also wissen, dass der Weg Richtung Nachhaltigkeit beziehungsweise Ernährung der Richtige ist, und sie nicht in ein paar Monaten wieder neue Ideen und Vorstellungen hat?

Scanner Persönlichkeiten und weitere Phänomene

Vielleicht geht es dir ähnlich und du identifizierst dich mit Kristina, oder zumindest mit Teilen von ihr. Viele haben den Wunsch, den „richtigen Weg zu finden“, anzukommen und keinen komischen Blick zu ernten, weil man so viele Interessen hat. Heute hier, morgen da, an Ideen mangelt es nicht. Die Zeit für die Umsetzung aller dieser Möglichkeiten ist eher das Problem. Vielleicht beschreibt der Begriff „Scanner“ dich: Das sind Menschen mit sehr vielen Interessen, die Schwierigkeiten haben, an einer Sache dranzubleiben, sobald sie wissen, wie etwas geht, da sie dann verstanden haben, was sie lernen wollten.

Vielleicht willst du aber nur auf Nummer Sicher gehen, dass das neue Thema auch wirklich das Richtige ist und du dich nicht in ungewagtes Fahrwasser begibst? Dass es dieses Interessengebiet ist, in dem du nun „Expertin“ sein und bleiben wirst? Nicht, dass es dich irgendwann langweilt?

Ganz egal zu welcher Gruppe du dich zugehörig befindest, warum denken wir so oft, wir müssten uns für eine Sache entscheiden und dann bleibt es für immer so? Wir müssten „das Richtige“ finden? Diese Vorstellung führt dazu, dass wir uns selbst Druck machen, um der Illusion von Perfektion gerecht zu werden. Denn in einer perfekten Welt passen wir alle in unsere Box mit der Aufschrift „Juristin“, „Magagerin“, „Gründerin“ oder „Instagram-Star“ und der dazugehörigen Karriere. Und zwar mit einem erfolgreichen und glücklichen Leben, in dem es keine Zweifel mehr gibt, ob das jetzt gerade das Richtige ist oder nicht.

Das Richtige für den Moment

Wie wäre es anstattdessen, wenn du dich fragst: „Was ist das Richtige für den Moment?“ Viele verschiedene Interessen bedeutet viele verschiedene Möglichkeiten etwas Neues zu lernen. Nicht jedes Interesse muss gleich zum neuen Beruf gemacht werden, es darf auch erstmal ausprobiert werden. Interessen können gesammelt und nachgegangen werden, erstmal auf eine ganz spielerische Art und Weise. So oder so lernt man etwas dabei.

Wenn du aus deinen vielen Interessen dann eine (neue) berufliche Karriere entwickeln möchtest, frage dich: Bei welchen Berufen habe ich die Möglichkeit weiterhin unterschiedliche Themen zu erkunden und meiner Persönlichkeit gerecht zu werden? Schreibe die verschiedenen Möglichkeiten auf und priorisiere sie. Beziehe deine Begeisterung für das Thema ein, aber auch andere Faktoren wie die Aufgaben, die du übernehmen würdest und ob diese zu deiner Persönlichkeit passen. Probiere aus. Und es ist ok, wenn der nächste Job nicht für immer ist. Es geht darum, dass es für den Moment das Richtige ist.

Wenn du alleine schwierig in die Gänge kommst und es dir schwer fällt, Entscheidungen zu treffen, ist das Purposeful Career Programm vielleicht etwas für dich: Das vier wöchige Online Programm unterstützt dich, deine Ideen zu Papier zu bringen, zu testen und eine Entscheidung für deine berufliche Zukunft zu treffen. Erfahre hier mehr und trage dich in die Warteliste ein.

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Karrierecoaching

Wie du merkst, ob es Zeit für berufliche Veränderung ist

Sonntag Abend fühlt sich der Bauch allein schon beim Gedanken an die Arbeit verspannt an? Nach der Arbeit fühlst du dich oft ausgelaugt und ohne Energie? Du fragst dich, ob das alles gewesen ist, oder ob da noch mehr kommt?
In jedem Job gibt es gute und schlechte Tage, ein Auf und Ab. Doch wann ist es Zeit für eine berufliche Veränderung?

In diesem Artikel möchte ich einige Impulse und Inspiration mit dir teilen, wie du für dich herausfinden kannst, ob es Zeit ist, die beruflichen Segel neu zu setzen.

Dein Körper kennt die Antwort

In unserer modernen rationalen Gesellschaft sind wir es gewohnt, Herausforderungen mit dem Verstand zu lösen. Unsere analytische Vorgehensweise erlaubt es uns, für jedes noch so kompliziert erscheinende Problem eine rationale Lösung finden zu können. Dabei denken wir oft lange auf einem Problem herum, googeln, sprechen mit anderen Menschen, schreiben Pro/Contra Listen und analysieren, bis wir die vermeintlich richtige Antwort gefunden haben.

Wen wir dabei selten befragen ist unser Körper, der uns überhaupt ermöglicht, hier auf der Erde zu sein. Unser Herz schlägt täglich fast 100 000 mal am Tag, damit wir leben können. Unser komplexes Nervensystem ermöglicht es uns, Sinne wahrzunehmen und kognitive Leistung zu erbringen. Dass wir mit dem Verstand rational Dinge lösen können ist ein Wunder, das unser hoch entwickelter Körper uns ermöglicht.

Anstatt auf ihn zu achten und zu fragen, was ihm gut tut, haben wir jedoch eher gelernt, unseren Körper mit seinen Bedürfnissen und Warnsignalen zu unterdrücken. Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, you name it – All diese körperlichen Leiden können darauf zurück zu führen sein, dass unser Körper uns etwas sagen möchte, was wir mit dem Bewusstsein vielleicht zu unterdrücken versuchen. Beim Phänomen eines Burn-Outs nehmen wir den Körper ab einem gewissen Punkt nicht mehr war, was dann ultimativ zur Erschöpfung und auch Depression führen kann.

Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig, den Körper wieder bewusster wahrzunehmen. Denn auch unser Verstand kann nur dann gut funktionieren, wenn unser Körper gut versorgt ist – mit ausreichend Schlaf, Bewegung und Ernährung. Einer passenden Arbeitsumgebung und den dazugehörigen Aufgaben. Und einem für uns angemessen Maß an Stress (das von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist).

Umsetzungsimpuls

Unser Körper wird vor allem dann laut, wenn ihm etwas nicht mehr passt. Solltest du dich also schon länger unwohl fühlen, wird dein Körper dir bereits Signale senden. Auch wenn du dich eigentlich wohl fühlst, ist es ratsam, die Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper zu steigern, um ihn besser wahrzunehmen, zu verstehen und auch Signale früher zum empfangen.

Führe ein kleines Tagebuch für mindestens 2 Wochen, am besten länger, in dem du jeden Abend schreibst, wie es dir heute den Tag über gegangen ist. Hast du im Laufe des Tages Beschwerden gehabt? Wenn ja, welche? Wie geht es dir nach dem Arbeitstag? Versuche dich zu beobachten und wahrzunehmen. Wie fühlt sich dein Körper an, wenn du an eine berufliche Veränderung denkst? Was fühlst du dann?

Die Frage nach der Sicherheit- ein Trugschluss?

Neben der körperlichen Komponente gibt es natürlich weiterhin den Aspekt unseres Verstandes. Und der dreht sich bei der Frage „Ist es Zeit für eine berufliche Veränderung?“ häufig erstmal um die wichtigsten Bestandteile unseres Lebens: Können wir mit unserer beruflichen Veränderung unseren Lebensstandard halten? Weiterhin genug verdienen?

Während wir uns diese Fragen stellen, haben die Menschen in ärmeren Ländern dieser Welt schlichtweg nicht die Zeit und den Luxus sich zu fragen, ob sie sich beruflich verändern möchten. Sie leben beispielsweise durch Tuk Tuk fahren und Straßenverkäufe von Tag zu Tag. Wir sind also in einer sehr priveligierten Situation, uns diese Frage stellen zu können.

Diese Menschen sind auch wenn sie weniger haben, oft glücklicher als wir. Zumindest macht es den Anschein, denn in ärmeren Ländern gibt es häufig mehr Korruption, schlechtere Chancengleichheit, weniger Bildungschancen… Doch wirft man einen Blick auf den World Happiness Report 2020, so landet Costa Rica zwei Plätze vor Deutschland. Es gibt also harte Beweise dafür, dass Menschen in ärmeren Regionen (natürlich gibt es noch ärmere Länder als Costa Rica) mindestens genauso zufrieden, wenn nicht sogar glücklicher sein können, als wir Deutschen.

Auf die Frage woran das liegt, gibt es aus meiner Sicht keine einfache Antwort. Meine Hypothese an dieser Stelle ist, dass wir weniger „Materielles“ brauchen, um glücklich zu sein, als wir annehmen. Die Gesellschaft mit der wir uns umgeben, die Gemeinschaft in der wir leben und den Sinn, den wir in unserer eigenen Existenz sehen, haben womöglich ein viel größeres Ausmaß auf unsere Zufriedenheit, und das ist ja schließlich was die meisten von uns anstreben- ein erfülltes Leben.

Umsetzungsimpuls

Natürlich brauchen wir ein Dach über dem Kopf und genug Essen und Trinken. Aber bald danach sollte die Frage kommen: Welchen Sinn sehe ich in meiner Arbeit? Was möchte ich damit bezwecken? Wie beeinflusst mich die Arbeit und die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite? All diese Fragen an den jetzigen Beruf zu stellen und zu überlegen, ob die Antworten darauf unseren Ansprüchen genügen kann schmerzhaft sein und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnen. Im kostenlosen Guide für berufliche Neuorientierung kannst du dich genau mit der Frage: Ist es Zeit für berufliche Veränderung? und all den dazugehörigen Fragen zu Körper und Verstand beschäftigen.

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Karrierecoaching

Der Weg in die Selbstständigkeit: Freiheit oder Sorgenquelle?

Glaubt man Umfragewerten, so können sich über 60% der jungen deutschen Bevälkerung vorstellen, den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Der Grund, warum es die meisten doch nicht tun, sondern sich in 5 Jahren eher im Angestelltenverhältnis sehen, ist zum einen mangeldendes Know-How und fehlende Vorbilder (insbesondere weibliche). Auf der anderen Seite ist das Image der Selbstständigkeit in Deutschland nicht gerade gut: Das Sprichwort „Selbstständigkeit bedeutet selbst und ständig“ beschreibt eine vermeintliche Weisheit. Diese wird hierzulande wenig hinterfragt.

Sorgenquellen minimieren

Dabei bringt eine Selbstständigkeit, gerade in jungen Jahren, eine unglaubliche Möglichkeit zu wachsen und zu lernen. Die Herausforderung an dieser Stelle ist, dass diese Lernkurve von überlebensnotwendigen Instinkten überschattet wird. Die erste Frage, die sich die meisten Menschen stellen ist: Werde ich genug Geld verdienen, um die Miete bezahlen zu können? Damit solche Sorgenquellen minmiert werden können, ist es ratsam sich mit seiner finanziellen Situation intensiv auseinander zu setzen.

Sei es die Gründung eines eigenen Unternehmens oder das Arbeiten als Freiberuflicher: Wer den Weg in die Selbstständigkeit bereits früh nach der Ausbildung oder dem Studium wagt, hat sich bestenfalls noch nicht an ein hohes Gehalt, Firmenwagen, exkluisve Hotels oder ähnliches gewohnt. Auch die Mitgliedschaft in teuren Fitnessclubs, regelmäßige Restaurantbesuche und der tägliche Coffee to go sind im Studentenalltag normalerweise nicht präsent. Wir passen unseren Lifestyle proportional zu unserem Einkommen an. Und wer höhere Ausgaben hat, fragt sich natürlich zweimal mehr, ob er es für realistisch hält, diese allein zu erwirtschaften.

Niedrigere Lebenshaltungskosten sind also schon mal eine gute Vorraussetzung während der Gründung bzw. Selbstständigkeit weniger Geldsorgen zu haben. Denn das „ständig“ ist eine Anspielung auf das viele Arbeiten, das notwendig ist, um seinen Lebensunterhalt zu erwirtschaften. Wer mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, sollte sich daher über seine Finanzen sehr klar werden: Wie viel Geld brauche ich monatlich? Was davon kann ich reduzieren oder streichen? Ist es mir was ich an Luxus und Komfot einbüße das was ich potenziell gewinne (die Lernkuve, Erfahrungen, etc.) wert?

Sicherheit vs. Freiheit

Wer den Weg in die Selbstständigkeit wagt, gibt etwas Sicherheit für etwas Freiheit auf. Deutschland ist ein Angestellten Land, in dem Sicherheit tendenziell eine wichtige Rolle im Leben der meisten Menschen spielt. Mit Blick auf die Zukunft lässt sich jedoch prognostizieren, dass Unternehmen flexibler und projektbasierter arbeiten werden, um der schnellen Dynamik unserer Zeit Rechnung zu tragen und überlebensfähig zu bleiben. Auch die Corona Pandemie hat uns gezeigt, dass die absolute Sicherheit eine Illusion ist. Jobs in verschiedenen Bereichen, allen voran dem Tourismus Sektor müssen abgebgaut werden, weil die Nachfrage eingebrochen ist. Diese Entwicklung zeigt uns, dass kein Job zu 100% sicher ist und dass es eine solche Garantie einfach nicht geben kann.

Als Selbststäniger bzw. Gründer hat man natürlich auch keine Sicherheit, aber man ist selbst verantwortlich, mit den Auswirkungen und Unischerheiten umzugehen. Somit hat man Entscheidungen und den Erfolg selbst in der Hand und kann selbstwirksam agieren. Mit potenziellem Erfolg kommt jedoch gleichzeitig die Möglichkeit für potenziellen Misserfolg. Und diese Angst vor dem Scheitern und die damit verbundenen Sorgen ist eine weitere große Hürde, warum viele Menschen das Abenteuer Selbstständigkeit nicht wagen. An dieser Stelle ist die Sichtweise „Es gibt keine Fehler, es gibt nur Feedback“ hilfreich. Von jedem Misserfolg kann gelernt werden. Sie sind der Grund warum die meisten richtigen Erfolge überhaupt stattfinden können. Woher sollte man auch sonst wissen, wie man etwas richtig gut oder besser machen kann?

Mein persönliches Fazit

Habe ich vor meiner Selbstständigkeit als Teil eines Teams gearbeitet, so arbeite ich nun auf mich allein gestellt. Das bedeutet, dass ich für alles selbst verantwortlich bin. Dadurch lerne ich viel, musste mir meine eigenen Stukturen und Ziele schaffen, meinen Kalender mit sinnvollen Aktivitäten füllen. Ich entscheide selbst, wann ich was mache und wie viel davon. Wenn ich einen schlechten Tag habe, schlafe ich länger. Habe ich einen guten Tag, arbeite ich auch am Wochenende ein paar Stunden. Wenn ich in den Urlaub will, muss ich niemanden um Erlaubnis bitten. Habe ich eine schwierige Herausforderung, bin ich erstmal alleine, habe keine Teamkollegen, mit denen ich schnell brainstormen kann.

Diesen Teil des „selbst“ habe ich insbesondere im Lockdown der Corona Pandemie zu spüren bekommen. Doch auch hierfür gibt es Lösungen: Die Vernetzung und das Sprechen mit anderen Gründern, Selbstständigen oder Freunden bringt einen auf neue Gedanken. Zeit und Reflexion, Pausen helfen die Dinge zu verarbeiten. Manchmal lösen sich Probleme auch von ganz alleine.

Meine persönliche Reflexion ist daher: Freiheit und Sorgen wechseln sich ab. Doch alles was ich bisher gelernt habe, die Menschen die ich kennengelernt habe, die persönliche Entwicklung, die ich erfahren habe, sind es definitiv wert. Das Auf und Ab gehört zum Leben dazu.

Soll ich mich auch trauen?

Falls du dich mit dem Gedanken beschäftigst, den Weg in die Selbstständigkeit einzuschlagen, ist es wichtig, dass du dich mit dir selbst auseinander setzt. Dich fragst, was du wirklich zum Leben brauchst, was du bereit bist, zu „opfern“. Dich ebenso fragst, ob du die Komfortzone verlassen möchtest, dich vielleicht sogar dazu zu zwingen. Denn wie wir alle wissen, ist das der Ort, an dem wahres Wachstum stattfindet.

Hier kannst du herausfinden, wie es beruflich für dich weitergehen kann.